Heizleisten - ein uraltes Prinzip

Schon die alten Griechen und Römer bauten Hohlräume in Böden und Wände ("Hypokausten") und schicken heiße Luft hindurch, sodaß diese Flächen nun Wärme abstrahlten. Sie betrieben diesen Aufwand, weil sie wußten, das diese Art der Heizung viel angenehmer ist, als einfach nur die Raumluft zu erwärmen.

 Römische Warmluftheizung - Hypokaustenheizung in Neuss (Novaesium) vor 2000 Jahren 

Die Heizleiste ist ein Heizkörper für Innenräume. Sie verläuft an der Innenseite von Außenwänden dicht über dem Fußboden. Von den Heizleisten erwärmte Raumluft steigt an der Wand auf und erwärmt die Wandoberfläche. Von dort wird Wärme in Form von Wärmestrahlung in den Innenraum abgeben.

  

So entsteht die Wärmestrahlung bei Heizleisten:

Warmes Wasser fließt durch ein Kupfer-Lamellenrohr (1). Vom Boden strömt kalte Luft in die Heizleiste, wird erwärmt und steigt dicht an der Wand nach oben. Dadurch wird die Wandoberfläche aufgeheizt. Eine milde Wärmestrahlung (2) sorgt schnell für Wohlbefinden. Sie ist unabhängig von der Wärmespeicherfähigkeit der Wand. Eine Leichtbauwand strahlt die Wärme ebenso gut ab wie eine massive Wand. Der Unterschied: Nach Abschalten der Heizung gibt die Massivwand noch längere Zeit Wärme ab, während die Leichtbauwand schnell auf Raumtemperatur abkühlt ist. Die Luftbewegung ist gering - die Raumluft bleibt fast frei von aufgewirbeltem Staub. Die von den Wandoberflächen abgegebene Wärmestrahlung verteilt sich gleichmäßig im ganzen Raum. Je länger die Heizleistenstrecken sind und je niedriger dadurch die Vorlauftemperatur sein kann, umso besser kommt der Heizleisten-Effekt zur Geltung. Die Art der Wärmeerzeugung spielt für die Fuktion der Heizleisten keine Rolle.

 

Sockelheizleisten im Wohnzimmer

Informationen zur Heizleiste erhalten Sie von der Firma Neuland Heizleisten
Telefon 02691 7318

 

planunungsbüro bauen + energie

Jan Pongs, Dipl.-Ing. Architekt

Telefon 02161 561579

        architekt@pongs.info

 
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