Innenthermografie im Haus


Die Innenthermografie wird grundsätzlich mit der gleichen Ausrüstung durchgeführt wie eine Außenthermografie, allerdings wird das Innere eines Wohngebäudes messtechnisch untersucht. Im Gegensatz zu einer Thermografie von außen liegt das Hauptaugenmerk bei einer Innenthermografie auf kalten Stellen.

        

ungedämmter Heizungsstrang im unbeheizten Treppenhaus                                                          Geometrische Wärmebrücke - Raumecke

Baumängel aufdecken mit Innenthermografie


Eine Innenthermografie unterscheidet sich von einer Thermografie von außen durch die Perspektive und die Detailgenauigkeit. Während eine Thermografie von außen mehr oder weniger eine komplette Außenwand darstellt, untersucht man bei der Innenthermografie einzelne Details an der Innenseite der Außenhülle.
Eine Innenthermografie kann mit und ohne Unterdruck im Haus durchgeführt werden, abhängig davon, ob man Kältebrücken durch schlecht isolierte Bauteile oder Kälteeinbrüche durch Luftzug aufdecken will. Es ist also eine gute Idee, eine Innenthermografie ggfs. mit einem Blowerdoortest zu kombinieren.
Durch die verschiedenen Schichten, aus denen eine Außenwand aufgebaut ist, werden Wärme- bzw. Kältebrücken gestreut. Eine Innenthermografie zeigt oft Details, die man in einer Thermografie von außen weniger gut sehen kann.

     

Geometrische Wärmebrücken und stellenweise undichte Anschlüße bei einem Dachfenster

    

Anschluß Fenster - Innenwand

 

planunungsbüro bauen + energie

Jan Pongs, Dipl.-Ing. Architekt

Telefon 02161 561579

        architekt@pongs.info

 
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